Mein Schrothkur-Erlebnis im Das Bayerwald (03.07. – 12.07.2026) 🌿
Zehn Tage Auszeit, Gesundheit und neue Energie – mein Aufenthalt im Das Bayerwald war eine besondere Erfahrung, die Körper und Geist gleichermaßen gutgetan hat.
Die Original Schrothkur basiert auf vier Säulen: einer fett-, eiweiß- und salzfreien Kost, dem Wechsel von Trink- und Trockentagen, den feuchten Schroth-Wickeln sowie dem ausgewogenen Zusammenspiel von Ruhe und Bewegung. Alle diese Elemente durfte ich während meines Aufenthalts intensiv kennenlernen und erleben.
Jeder Morgen begann mit den traditionellen feuchten Schroth-Packungen. Ein großes Dankeschön an Gabriele, die ihre Ausbildung in Oberstaufen absolviert hat und mich mit viel Erfahrung, Fachwissen und Herzlichkeit betreute. Während der Anwendungen erklärte sie mir die Hintergründe der Schrothkur und gab mir viele wertvolle Tipps für Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Ernährung war konsequent vegan, basisch, fettfrei, eiweißarm, salzfrei und ohne zugesetzten Zucker oder tierische Produkte. Täglich standen frisches Obst, Gemüse, bunte Salate, Kartoffeln, Reis und Brötchen auf dem Speiseplan. Mit einer Kalorienzufuhr von etwa 650 bis 900 Kalorien pro Tag wurde der Körper bewusst entlastet und unterstützt – und trotzdem hatte man ausreichend Energie für die schönen geführten Wanderungen von ca. 9 bis 12 km.
Auch bei den Ausflügen und Wanderungen war alles perfekt organisiert. Für unterwegs gab es liebevoll vorbereitete Lunchpakete mit Salat, Obst und Brötchen. Die Wanderführer hatten die Hüttenwirte informiert, sodass es beim Einkehren keinerlei Probleme gab und man sein eigenes Lunchpaket entspannt genießen konnte.
Besonders interessant fand ich den Wechsel zwischen Trink- und Trockentagen. Erst jetzt habe ich richtig verstanden, welchen Sinn dieses Prinzip der Schrothkur hat: Das Gewebe kann man sich bildlich wie einen Schwamm vorstellen. Durch den Wechsel von Trink- und Trockentagen wird der Flüssigkeitshaushalt im Körper angeregt – das Gewebe kann Wasser abgeben und sich anschließend wieder neu füllen. Diese Erfahrung und das Verständnis für diesen besonderen Bestandteil der Schrothkur waren für mich sehr beeindruckend.
An den Trinktagen konnte auf Wunsch am Abend ein Viertelliter Wein genossen werden, während an den Trockentagen traditionell ein kleiner Wacholderschnaps (entwässend) angeboten wurde.
Die täglichen Wanderungen durch die herrliche Landschaft des Bayerischen Waldes waren die perfekte Ergänzung zu den Anwendungen und den bewussten Ruhephasen. Die frische Luft, die Natur und die Bewegung machten jeden Tag zu einem besonderen Erlebnis.
Nach diesen zehn Tagen fühle ich mich leichter, energiegeladener und ausgeglichener. Ich habe nicht nur meinem Körper etwas Gutes getan, sondern auch viele neue Erkenntnisse über Gesundheit, Ernährung und die Schrothkur gewonnen.
Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team vom Das Bayerwald und ganz besonders Gabriele für ihre liebevolle Betreuung, die interessanten Gespräche und die vielen wertvollen Informationen rund um die Schrothkur. Ein besonderer Dank geht auch an Frau Jäger, die Inhaberin und Chefin des Hauses, für ihre herzliche Art, die hervorragende Organisation und die persönliche Atmosphäre, die diesen Aufenthalt so besonders gemacht haben.
Eine Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde. 💚🌿
